Ein Midweekend in Maastricht

Im Juni wollten mein Freund Maarten und ich uns ein paar Tage erholen, allerdings nicht im Ausland. Wir entschieden uns für ein Midweekend in Maastricht, denn wir wollten dem Gedränge eines „normalen“ Wochenendes ausweichen. Unter der Woche sind schließlich weniger Leute in der Stadt; dies sagte uns zu.

Ein Midweekend Maastricht erwies sich für uns als ideal, denn wir fühlten uns dort gewissermaßen wie im Ausland, obwohl wir nicht weit von zu Hause entfernt waren; zudem war an diesen drei Tagen in der Stadt wenig los. Möchten Sie wissen, wie wir die Zeit verbracht und wo wir übernachtet haben? Lesen Sie rasch weiter!

„Bakker & Bed“ über der Bäckerei Bisschopsmolen

Unser Quartier war die Frühstückspension der „Bakkerij De Bisschopsmolen“. Sehr empfehlenswert, wenn man an einem pittoresken Ort in guter Lage in Maastricht übernachten möchte. Die Bäckerei befindet sich in einem historischen Gebäude im Herzen von Maastricht und zeichnet sich durch Liebe zum Brot und zur Umgebung aus. Dort wird nur mit Dinkel gebacken und alle Zutaten stammen von lokalen Lieferanten. Es ist immer viel los, denn ganz Maastricht weiß, dass es dort die leckersten Brötchen und Fladenkuchen gibt. Wir haben auch Bier gekauft, denn man braut dort Bier aus den Restprodukten! So werden möglichst wenig Lebensmittel verschwendet. Es ist ein interessanter Betrieb und es gibt oben eine einladende Frühstückspension für 2 bis 4 (2 Erwachsene und 2 Kinder) Personen. Morgens gibt es ein Frühstück mit frischem Brot und man befindet sich direkt mitten in der Stadt. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, können Sie sich hier informieren.

Unterwegs!

Nachdem wir unsere Sachen bei „Bakker & Bed“ abgestellt hatten, flanierten wir durch die Viertel Wyck und Céramique. Es kam mir vor wie in Frankreich. So hübsche Straßen und schöne, authentische Gebäude! Beeindruckend, es würde mir gefallen, hier zu wohnen, haha!

Wir haben in The Broth Bar zu Mittag gegessen. Ich wusste nicht, was Broth bedeutete, fand aber heraus, dass es für Bouillon steht! Es gibt dort viel Bouillon und Suppen, aber auch andere vorzügliche Gerichte. Man arbeitet dort mit frischen Erzeugnissen aus dem Garten oder von Lieferanten aus der Umgebung. Wir haben dort ausgesprochen gut zu Mittag gegessen; als Dessert gab es Haferflockenpfannkuchen. Mmh

Danach haben wir - nach einem schönen Spaziergang - bei De Gouverneur etwas getrunken (empfehlenswert, wenn man gerne [Spezial-] Bier trinkt!) und sind dann bei Tapijn essen gegangen. Die Brasserie Tapijn befindet sich in einer alten Kaserne, kennzeichnet sich durch einen coolen Industriestil und bietet köstliche Gerichte mit frischen Zutaten! Auch für Vegetarier gibt es genügend Auswahl!

Yoga & Säfte

Am Montagmorgen haben wir den Tag mit Yoga begonnen! Auch Maarten hat teilgenommen! Es ist ganz einfach, man muss nicht zu einem Yogastudio oder irgendwo eine Mitgliedschaft abschließen,

sondern kann alles direkt beim VVV in Maastricht buchen. Man braucht nichts mitzunehmen, alles ist geregelt. Die Yogastunden werden jedoch nur in den Sommermonaten angeboten. Dies sollte man bei der Buchung des Midweekends beachten. Die Yogastunde wurde im Dinghuis mitten in der Stadt abgehalten. Dabei ging es um Yin Yoga, ein sehr zugänglicher Yoga-Stil, für den man kein erfahrener Yogi sein muss. So kann man den Tag entspannt beginnen. Anschließend sind wir zu unserem Apartment zurückkehrt, haben uns dort umgezogen und bei SAP einen gesunden Saft geholt. Wir bestellten einen Ingwershot (interessant, haha!) und einen grünen Smoothie. Nicht unbedingt besonders lecker, aber sehr gesund (auch etwas wert).

Flanieren, probieren und essen

Wir sind den ganzen Tag durch Maastricht geschlendert; dort gibt es so viele hübsche Viertel und Orte, wirklich beeindruckend! Mein Lieblingsviertel war Wyck. Ganz idyllisch, reizvolle, authentische Geschäfte (keine Ketten) und einladende Speiselokale. Auch jetzt wieder: Weil wir zu einem Midweekend dort waren, war es auch nicht so voll. Am späten Nachmittag haben wir bei De Kaasbar an einer Wein- und Käseverkostung teilgenommen. Einfach köstlich! Vorzügliche Weine mit leckeren Käsesorten! Wir waren sehr angetan. Wir haben alle Weine und den Portwein ganz ausgetrunken und waren danach recht angeheitert, haha. Man kann aber natürlich auch brav ein- bis zweimal an jedem Glas nippen. Wir haben dann beim Libanesen noch etwas zu essen geholt und in unserem Apartment gegessen.

So nahe, aber einmal etwas anderes

Am nächsten Vormittag nahmen wir an einer detaillierten Führung in der Bisschopsmolen teil und erhielten ein besonders leckeres Frühstück. Dann traten wir die Heimfahrt an. Es war richtig schön, auf diese Art ein paar Tage unter der Woche auszuspannen. Ganz in der Nähe, aber weil sich die Stadt durch ihre Gebäude und Atmosphäre so von anderen Städten in den Niederlanden unterscheidet, hat man das Gefühl, weit weg zu sein! Eine echte Empfehlung.

Judith Noordzij ist 31 Jahre und möchte möglichst viele Menschen inspirieren, gut für sich zu sorgen und das Leben zu genießen. Diese Haltung hat sie entwickelt, nachdem sie als Anwältin krank mit einem Burnout zu Hause saß. Sie erkannte, dass sie Jahre versucht hatte, einem Bild gerecht zu werden und sich entsprechend anzupassen. Sie möchte jedem zeigen, dass jeder für ein individuelles Bild stehen kann.